ARD und ZDF bieten zu wenig fürs Geld

Empfindet jeder zweite Deutsche laut einer Umfrage zum Rundfunkbeitrag

Gemessen am Programmangebot von ARD und ZDF empfindet jeder zweite Deutsche laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage den Rundfunkbeitrag als zu hoch. 51 Prozent der Befragten stimmten der Aussage „überhaupt nicht“ zu, dass das Programmangebot der Öffentlich-Rechtlichen 17,98 Euro im Monat rechtfertige.
Das ergab eine repräsentative Studie der Meinungsforscher von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.
Weitere 14 Prozent äußerten sich auf einer Skala von 1 bis 5 auch eher kritisch. Es sehen also fast zwei Drittel der Bundesbürger beim Programm von ARD und ZDF noch Luft nach oben. Es gibt weitere Abstufungen, aber nur sieben Prozent stimmten „voll und ganz zu“, dass 17,98 Euro angemessen seien.

43 Prozent der Befragten sagten, sie seien froh darüber, dass es nun keine Kontrollen der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) mehr gibt, ob in einem Haushalt ein Radio- oder Fernsehgerät steht.

Ob sie nun mehr oder weniger an den „Beitragsservice“ von ARD und ZDF zu entrichten haben, wussten 58 Prozent noch nicht. Jeder fünfte gab an, künftig mehr berappen zu müssen, neun Prozent weniger. Eine ziemlich eindeutige Haltung besteht bei der Höhe der Gebühr: 78 Prozent meinen, der Beitrag solle gesenkt werden, 16 Prozent halten seine Höhe für angemessen.

Die Rundfunkgebühren waren zum 1. Januar 2013 neu geregelt worden. Seither ist jeder deutsche Haushalt zur Zahlung verpflichtet, egal ob dort ein Empfangsgerät steht oder nicht. Allerdings muss nur noch eine Person pro Privathaushalt zahlen. Die Höhe von 17,98 Euro blieb unverändert. In Härtefällen gibt es die Möglichkeit, befreit zu werden oder einen ermäßigten Satz zu zahlen.

YouGov befragte vom 06.02. bis 08.02. 1025 Personen in Deutschland.

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