Armer Weihnachts-Zausel vor dem Geisenfelder Rathaus.

Ein erbarmungswürdiger Anblick. So stand er da, letztes Jahr, der Christbaum auf dem Geisenfelder Marienplatz. Eine mickrig kleine Lichterkette lieblos angepatscht, drei von 4 Seiten im Dunkeln. Selbst auf der “beleuchteten” Seite reichte der Lichterschmuck nur für den oberen Bereich. Wird er es dieses Jahr besser haben, der Christbaum in “Geisenfelds historischer Altstadt” vor den Rathäusern?

Ein Anruf im Rathaus könnte Klärung bringen. Doch wie bekannt, auf Anrufe von “Bürgersicht” darf nur der Bürgermeister reagieren. Doch Staudters bekannteste Bürgermeister-Reaktion auf einen Anruf von Bürgersicht war: „Rufen sie hier nicht an“.

Hat man nun beim Bauhof eine bessere Lichterkette für das im letzten Jahr arg zerrupft und ärmlich wirkende Tannenbäumchen anschaffen dürfen? Oder muss es, als zauseliger kleiner Bruder des sicher erneut schön rausgeputzten Christbaums auf dem Stadtplatz, sein weihnachtliches Leben auch dieses Jahr im Halbdunkel vor den beiden Rathäusern fristen?

Da dieses Problem noch vollkommen ungeklärt scheint, es Geisenfeld jedoch gut tun würde, wenigsten v o r  dem Rathaus etwas Untadeliges vorzufinden, könnte sich das nach Beobachtung vieler Bürger chronisch unterbeschäftigte Bürgerbüro der Sache annehmen.

Dort könnte man nicht mehr benötigte Lichterketten sammeln, an den Bauhof weiterleiten und so dafür sorgen, dass sich alle Geisenfelder im Dezember an einem schön mit Lichtern geschmückten Weihnachtsbaum vor dem Rathaus erfreuen können.

Somit würden alle von “Lichtern” profitieren. Nicht nur einige Wenige, die sich zu den sogenannten “Novemberlicht”-Veranstaltungen ins Rathaus verirren.

Und noch ein gutes hätte ein schön geschmückter Baum vor dem Rathaus:

Er wäre wirklich ein Beweis für Kultur in Geisenfeld.

Ganz ohne Kulturbeauftragte,

ohne einen einzigen Flyer drucken und

ohne ein einziges Transparent aufhängen zu müssen!

Lang vermisste Normalität eben.

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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