Die Zukunft beginnen

Von Alexander BALLY, Mitglied der „Silbenschmiede Pfaffenhofen

Neulich wurde ich auf facebook aufgefordert, ein Bild zu posten, das mich froh macht. Es ist eines dieser Schneeballspiele auf facebook, die ich in aller Regel ignoriere. Man gibt ohnehin viel im Netz von sich preis, da muss man nicht jede Gelegenheit nutzen, Spuren zu hinterlassen.

Dieses Mal packte mich aber die Fragestellung. Was macht mich froh? Wenn ich mich im Netz umsehe und besonders auf facebook, ist es nicht viel. Unübersehbar sind Hetze, Häme und Menschen, die bereit sind, zur Verteidigung unseres freiheitlich und christlich geprägten Abendlandes all das über Bord zu werfen, weshalb man es frei und christlich nennen kann. Bei manchen Auswüchsen kann man gar nicht so viel essen, wie man kotzen will.

Und dann sah ich das Bild vor mir und postete es doch. Ein Bild, das mich fröhlich macht, das viele schöne Erinnerungen weckt und gerade heute mir auch Hoffnung macht: Es ist das Bild einer positiven Utopie. Es ist die Enterprise. Ich sah viele Folgen der Originalserie, als sie in Deutschland das erste Mal ausgestrahlt wurde.

Die Serie hat mich tief beeindruckt und hoffentlich bin ich nicht allein. Sie zeigt eine Zukunft, in der Menschen aller Hautfarben, Amerikaner, Russen, Chinesen und Wesen fremder Welten zusammen in Eintracht leben und arbeiten. Wissen und nicht Geld ist das Maß der Welt(en) und Forschung wichtiger als Krieg.

Diese Zukunft sollte schon längst begonnen haben. Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an.

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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