Eurokrise – Wenn etwas schiefgeht, ist immer Deutschland schuld.

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Karikatur mit freundlicher Genehmigung © Klaus STUTTMANN/ Berlin

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„Spiegel online“ meldete es zuerst, danach „SZ“ und „Frankfurter Allgemeine“. Nur „Zeit online“ hat die Brisanz noch nicht erkannt: In Griechenland wurde der deutsche Konsul attackiert. Griechische Demonstranten skandierten „Nazis raus“, und spielten dazu Nazi-Hymnen und griechische Radioaufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs ab.

Liest man dazu die Foreneinträge der oben angeführten Online-Ausgaben, erkennt man das immer größer werdende Unverständnis derartiger Diffamierungen gegenüber Staatsvertretern eines „Geberlandes“.

dass ein Staat, der Milliarden Rettungsleistung bereitstellt, und ohne den Griechenland längst pleite wäre, mit „Nazis raus“-Rufen begrüßt wird, ist zunächt einmal ein PR-Desaster.“

Der Euro bringt also immer mehr Frieden nach Europa! Jetzt werden nun also schon deutsche Diplomaten angegriffen, ein Vorgang der sonst nur aus Dritte Welt Staaten bekannt war“

Deutschland wird in der EU zunehmend beleidigt, als „unsolidarisch“ bezeichnet und es vergeht kein Tag an man nicht versucht noch mehr Geld aus Deutschland herauszupressen, sei es via Euro- Bonds, einem völlig überdehnten EU- Haushalt oder sonst wie. Und täglich werden die Deutschen mit Hakenkreuzen, Hitlerbart und und und diffamiert. Aber niemand hat mal das Rückgrat endlich zu sagen, nicht nur Griechen oder Spanier haben Gefühle, auch gegenüber uns Deutschen darf sich niemand benehmen, wie er möchte. Der Euro hat Unfrieden nach Europa gebracht, nun sollten wir Deutschen diesen Unfriedensstifter endlich beenden“.

„…dürfte es dem griechischen Präsidenten sicherlich nicht schwer fallen, sich bei der deutschen Regierung in aller Form für den Angriff auf einen deutschen Beamten zu entschuldigen“.

Über Bernd Schuhböck

Nicht nach heutigen, jedoch nach den Maßstäben der Ära Willy Brandt politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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