Altpapierverwertung: Ausschreibung besiegelt Zweckvereinbarung der angrenzenden Landkreise und Ingolstadt

Die Ingolstädter Kommunalbetriebe und die Landkreise Eichstätt, Kelheim, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen a.d.Ilm unterzeichneten kürzlich eine Vereinbarung zur gemeinsamen europaweiten Ausschreibung der Altpapierverwertung. Die Vereinbarung regelt die Koordinierung und Abwicklung der Ausschreibung. Die beteiligten Körperschaften bleiben unverändert Träger der ihnen obliegenden Aufgaben und Befugnisse. Die kommunalen Partner übertrugen den Ingolstädter Kommunalbetrieben die Federführung der Ausschreibung.

Bei der kommunalen Wertstoffsammlung in der Stadt Ingolstadt und den Landkreisen Eichstätt, Kelheim und Pfaffenhofen fallen insgesamt durchschnittlich fast 40.000 Tonnen Altpapier im Jahr an. Die Altpapierverwertung dieser Gesamtmenge ist wesentlich wirtschaftlicher als die Verwertung kleinerer Mengen. Aufgrund dessen ist mit einem wirtschaftlicheren Angebot der Bieter zu rechnen.

Bild:Bei der Unterzeichnung der Zweckvereinbarung (v.l.n.r.): Dr. Hubert Faltermeier, Landrat des Landkreises Kelheim; Anton Knapp, Landrat des Landkreis Eichstätt; Martin Wolf, Landrat des Landkreises Pfaffenhofen; Roland Weigert, Landrat des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen; Dr. Thomas Schwaiger, Vorstand der Ingolstädter Kommunalbetriebe

Landrat Martin Wolf: „Diese Initiative ist ein Beitrag dazu, dass die Abfallgebühren im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm auch künftig niedrig bleiben können.
Die beteiligten kommunalen Gebietskörperschaften treten als öffentlich-rechtliche Anbieter des Altpapiers auf. Die einzelnen Körperschaften bleiben weiterhin selbst öffentliche Auftraggeber für ihre Altpapiermengen.

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