Kriegsgräberfürsorge – Außerordentlich gutes Sammelergebnis

Über ein sehr gutes Ergebnis bei der diesjährigen Haus- und Straßensammlung kann sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. freuen. Insgesamt sind 37.880,69 Euro zusammen gekommen. Das sind fast 4.000 Euro mehr als im letzten Jahr. Bei einer offiziellen Feierstunde in der Oberstimmer Max-Immelmann-Kaserne überreichte Oberst Uwe Hänel den symbolischen Spendenscheck an Jörg Raab, Bezirksgeschäftsführer des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

v.l.n.r.: Oberst Uwe Hänel, Landrat Martin Wolf und Bezirksgeschäftsführer Jörg Raab freuen sich über das hervorragende Spendenergebnis.

Diese beträchtliche Summe wird helfen, die wertvolle Arbeit der Kriegsgräberfürsorge, die einen unverzichtbaren Beitrag zur Schaffung einer würdigen Ruhestätte für die Kriegstoten leistet, fortzusetzen. Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe will der Volksbund das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft bewahren“, so Landrat Martin Wolf, der Kreisvorsitzender des Volksbunds ist. Die Gräber seien eine immerwährende Mahnung zum Frieden.

Ende Oktober zogen ehrenamtliche Mitglieder und Soldaten der Bundeswehr Oberstimm durch die Straßen der Landkreise Pfaffenhofen a.d.Ilm, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt sowie der Stadt Rottenburg a.d.Laaber, um bei den Bürgerinnen und Bürgern um Unterstützung für die Erhaltung und Erstellung deutscher Kriegsgräber zu bitten.

Der Volksbund wurde 1919 durch Heimkehrer, Witwen und Hinterbliebene des Ersten Weltkrieges ins Leben gerufen. Er ist damit eine der ersten Bürgerinitiativen in Deutschland. Derzeit pflegt die Organisation in 45 Ländern auf 824 Kriegsgräberstätten die Gräber von etwa 2,4 Millionen Toten beider Weltkriege.

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