Landkreis Pfaffenhofen zieht in Berlin Bilanz

Unser Konzept auf der Grünen Woche wird Schule machen

Eine positive Bilanz über die Beteiligung des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm und der mitwirkenden Gemeinden zog Landrat Martin Wolf zum Abschluss der Grünen Woche in Berlin. „Für den Landkreis Pfaffenhofen ist die Präsenz bei der Grünen Woche ein wichtiger Baustein der überörtlichen Kommunikationsstrategie“, betonte der Landkreischef, der selbst am Eröffnungswochenende intensive Gespräche mit Messebesuchern, Vertretern von Verbänden und Politikern führte.

Die Kontakte seien sehr wertvoll und man könne den Landkreis Pfaffenhofen wirkungsvoll nach außen vertreten. „Die sehr positive Resonanz auf unseren Stand in der Bayernhalle gibt uns Recht“, betonte Landrat Wolf. Wie schon im letzten Jahr hatte sich heuer der Landkreis als eine von 16 bayerischen Wirtschafts-, Kultur- und Tourismusregionen zusammen mit 30 Unternehmen der Bayerischen Ernährungswirtschaft präsentiert und für ein vielseitiges, informatives und genussreiches Besucherangebot gesorgt.

Der Landkreis Pfaffenhofen präsentierte sich in der Bayernhalle in einer Einheit mit dem Tourismusverein Hopfenland Hallertau. Jeden Tag gab es auf der Bühne eine gemeinsame Diskussionsrunde mit Nicole Then, der ehemaligen Deutschen Weinkönigin als Moderatorin, über aktuelle Angebote aus Kultur und Tourismus im Hopfenland.
Das Konzept des Landkreises, dessen offene Standgestaltung mit großflächigen Bildern, einer Videoprojektion und den frühlingshaften Landkreisfarben für den Bereich Freizeit und Erholung beruhte auf einem täglichen Themenwechsel, mit dem sich die zentralen Orte des Landkreises sowie die überregional bedeutenden kulturellen Einrichtungen vorstellten. Naturgemäß bildeten Informationen zum Hopfen und seinen vielfältigen Verarbeitungsprodukten einen Schwerpunkt.

Bild oben: Die Hallertauer Delegation um Landrat Martin Wolf (2.v.l.) und Museumsdirektor und Biersommelier Dr. Christoph Pinzl (rechts) auf der Bühne im Biergarten der Bayernhalle. (Foto: Köstler-Hösl)
Unser Konzept, dass sich wieder fünf Kommunen aus dem Landkreis in Berlin beteiligt haben, wird Schule machen“, so der Landrat. Er lobte besonders das persönliche Engagement der Bürgermeister.
Messeauftritte wie in Berlin sorgen für Aufmerksamkeit in bayerischen und außerbayerischen Umfeld. Der Landkreis präsentierte sich als Lebens- und Wirtschaftsraum mit hoher Lebensqualität unter dem Motto „Freizeit, Erholung, Hopfen und mehr …“.

Das Messekonzept gibt vor, dass immer ein Bezug zu den Naturprodukten aus der Region hergestellt wird. So informierte Museumsleiter und Biersommelier Dr. Christoph Pinzl über sein Hopfenmuseum und alles Wissenswerte zum Hopfen – von der Botanik bis zum Bierbrauen, vom Anbau bis zum Hopfenhandel, von der Geschichte bis zur Gegenwart. Auch beim Tag des Marktes Wolnzach drehte sich alles um den Hopfen und Bürgermeister Jens Machold begleitet von den drei „Hopfenhoheiten“ rührte fleißig die Werbetrommel für seine Heimatgemeinde.

Der Markt Manching war zunächst mit seinem kelten römer museum vertreten, dessen Leiter Dr. Wolfgang David Einblicke in bayerische Frühgeschichte vermittelte. Das Angebot von Römischen Gewürzweinen, die nach Rezepten auf archäologischer Grundlage erzeugt werden, machte so manchen Besucher neugierig. Auch Bürgermeister Herbert Nerb hob die Bedeutung seiner Gemeinde als Keltenhauptstadt aber auch als Wirtschaftsstandort mit seinen bedeutenden Unternehmen der Flugzeugindustrie vor.

Geisenfeld, „Liebenswerte Stadt im Herzen der Hallertau“, wurde von Bürgermeister Christian Staudter und seinem Team mit den bekannten Stadtführungsangeboten und den kosmetischen Produkten seiner Hopfenapotheke präsentiert.
Mit dem originellen Angebot, sich in Holledauer Tracht (in einer Fotomontage) fotografieren zu lassen, machte die Kreisstadt, vertreten durch 3. Bürgermeisterin Monika Schratt und ein junges Trachtenpaar, auf sich aufmerksam.

Als Festspielstadt zeigte sich Vohburg und präsentierte in Originalkostümen das Herzogpaar der diesjährigen Festspiele auf den Spuren von Agnes Bernauer.
Das Kloster Scheyern brachte mit Cellerar Pater Lukas Wirth benediktinisches (Er-)Leben nach Berlin. Das klösterliche Bier und herzhafte Klosterwürste fanden großen Zuspruch. Wer wollte, konnte sich mit einer „Fahrradmühle das Mehl fürs tägliche Brot selbst erfahren.

Einen Gastauftritt hatte der Trachtenverein „Die Ilmtaler Pfaffenhofen“. Von dem zweistündigen Programm zeigten sich die Besucher im vollbesetzten Biergarten begeistert.
Die Hopfengärten an der Autobahn waren den allermeisten Standbesuchern ein Begriff. Ein weiterer wichtiger Einstieg in die Gespräche war der römische Limes und die bayerische Geschichte rund um das Herrscherhaus der Wittelsbacher und den Benediktinerorden.

Der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm stellt zusammen mit Einrichtungen, Dienstleistern und Städten und Gemeinden, den Landkreis auch auf der Messe „f.re.e“ in München vom 20. – 24.02.2013 und auf der Freizeitmesse Nürnberg von 27.02. – 03.03.2013 vor. Auf der Messe in Pfaffenhofen vom 22. – 24.03.2013 können die Besucher der Region den Landkreis ebenfalls ganz neu entdecken, eben „Freizeit, Erholung, Hopfen und mehr…!“
Diese Messeauftritte zielen darauf ab, vor allem die umliegenden bayerischen Regionen anzusprechen.

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