Schäffler, Bullen, Römer und Bürgermeister auf der Grünen Woche in Berlin


Als Bühnenhöhepunkt erwies sich der Auftritt der Pfaffenhofener Schäffler auf der Grünen Woche in Berlin.
Nach einer anstrengenden Nachtfahrt schwangen sie in voller Frische und in gewohnter Präzision das Tanzbein. Vor hunderten von Besuchern und Repräsentanten der Agrar- und Ernährungswirtschaft, unter ihnen auch Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner, präsentierten sich die Stadtkapelle und die Schäfflertanzgruppe als würdige Vertreter der heimischen Tradition und Musikkultur. Bei Auftritten in der Bayernhalle, der Bund-/Länderhalle und auf dem Erlebnisbauernhof des deutschen Bauernverbandes erhielten die Tänzer und Musiker großen Beifall und waren in ihrer Tracht und in den traditionellen Kostümen Mittelpunkt des Geschehens.


Die Pfaffenhofener Landwirtschaft ist in der Tierhalle der Grünen Woche vertreten mit dem Züchter Erwin Obermayr aus Grainstetten, Gemeinde Scheyern.
Für den bayerischen Fleischrinderzuchtverband konnte Obermayr seinen Fleckviehbullen Benno präsentieren. Der Paradestier, der mit knapp zwei Jahren 16 Zentner wiegt, überzeugte die Auswahljury der Tierschau durch seine Körperlänge, sein feingliedriges Skelett und seinen friedvollen Charakter.

Das kelten römer museum manching stand am ersten Messesonntag der Grünen Woche Berlin im Mittelpunkt der Präsentation kultureller Sehenswürdigkeiten aus dem Landkreis Pfaffenhofen.
Auf der Bühne der Bayernhalle präsentierte Museumsleiter Dr. Wolfgang David den Zuschauern die europäische Bedeutung dieses einzigartigen Museums und stellte auch einen originalgetreuen Römer aus der benachbarten Limesregion vor. Im Gespräch mit Landrat Martin Wolf erläuterte Dr. David den Besuchern die große historische Bedeutung der Region in und um Manching zur Zeit der Kelten und Römer vor über 2000 Jahren. Beeindruckende Überreste aus dieser Zeit, wie ein Römerschiff, der keltische Goldschatz und das weltweit einzigartige goldene Kultbäumchen, sind seit über 5 Jahren im Manchinger Museum der Öffentlichkeit zugänglich.


Eine Delegation der Stadt Geisenfeld, vertreten durch Bürgermeister Christian Staudter (Mitte), Kulturreferentin Henriette Staudter sowie den Stadtführerinnen Antonie Schlierf (li.) und Hannelore Major (re.), präsentierte sich auf dem Stand des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm in der Bayernhalle der Grünen Woche in Berlin. Neben Stadtstorchschauspieler Ludwig Diepold (2.v.re.) in den Rollen des „Pestarztes“ sowie des „Braumeisters Heimeran Pongraz“ bot auch der Geisenfelder Apotheker Ralf Reisinger ein spezielles Hopfenprodukt, seinen Hopfenlippenbalsam, an. Das vielfältige Programmangebot der Geisenfelder, wie z.B. die Stadtstorchführung, wurde begleitet von der „Tanzlmusik“ der Stadtkapelle Geisenfeld, die die zahlreichen Messebesucher im Bayerischen Biergarten kurzweilig unterhielt. Moderiert wurde die Bühnenpräsentation der Stadt Geisenfeld von Theo Abenstein, der die Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises auf der Grünen Woche unterstützt.

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Die Bayerische Weizenkönigin Katharina Büchl besuchte bei ihrem Auftritt in der Bayernhalle der Grünen Woche auch den Stand des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm. Bürgermeister Herbert Nerb, der an diesem Tag zusammen mit 2. Bürgermeisterin Elke Drack und Hauptamtsleiter Peter Ostermeier den Markt Manching vertrat, stellte der „Königlichen Hoheit“ seine Heimatgemeinde vor.
Mit einer hochaktuellen Information konnte der Bürgermeister dann aufwarten. Ab dem 2. Halbjahr 2012 öffnet in Manching ein zweites außergewöhnliches Museum. Das Willy-Messerschmitt-Flugmuseum, das in seiner Art weltweit einzigartig ist, wird neben dem kelten römer museum manching für die Marktgemeinde einen neuen Besuchermagneten bilden.
Das Flugmuseum ist Heimatbasis für acht flugfähige Messerschmitt-Flugzeuge. Die Palette reicht von einem Nachbau der M 17 aus dem Jahre 1925 bis hin zur HA 200 aus dem Jahre 1973 und einem Nachbau der Me 262 aus dem Jahre 2005. Eine einzigartige Sammlung, die den Namen Messerschmitt trägt.

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