Für 40-jährige aktive Dienstzeit wurden zahlreiche Feuerwehrmänner aus dem Landkreissüden von Landrat Martin Wolf (re.) und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck (li.) mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt. (Bürgermeister Herker nicht im Bild) Foto: Schönauer

Ehrenzeichen für 28 Feuerwehrleute a. d. südlichen Landkreisgemeinden (update)

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Auszeichnung ging an Floriansjünger für 40- bzw. 25- jährige Feuerwehrzugehörigkeit

Gut ausgebildet, hoch motiviert und auf Abruf jederzeit einsatzbereit. Für ihre herausragende Leistung bei ihrem bereits Jahrzehnte währenden ehrenamtlichen Dienst an der Allgemeinheit wurden die Feuerwehrleute im Namen des Freistaats geehrt.

Aufgrund 40- bzw. 25-jähriger Feuerwehrzugehörigkeit zeichneten kürzlich Landrat Martin Wolf und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck 27 Floriansjünger aus dem südlichen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm aus. Im Namen des Freistaats Bayern und im Auftrag von Innenminister Joachim Herrmann, der die Ehrenzeichen verliehen hat, dankte der Landrat den aktiven Feuerwehrleuten für ihre herausragenden Leistungen über Jahre und Jahrzehnte hinweg.

Zudem wurden heuer erstmals Personen geehrt, die im Hintergrund von Hilfs- und Rettungsorganisationen wichtige Aufgaben übernehmen. „Es war uns wichtig, auch diese Personen besonders hervorzuheben und zu würdigen, da deren Leistungen und deren Engagement oftmals nicht so wahrgenommen werden wie das der Aktiven“, so der Landrat.

Beide Rollen, sowohl Aktive wie Funktionäre, wären gleich wichtig. Martin Wolf: „Ohne das Eine funktioniert das Andere nicht. Wir brauchen die Vorsitzenden, wir brauchen die Kassiere und Schriftführer und wir brauchen die stillen Helferinnen und Helfer. Wir brauchen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten und wir brauchen ihre Hilfsbereitschaft und Empathie.
Zudem lobte Landrat Martin Wolf die hervorragende Arbeit der Feuerwehren im Landkreis. „Unsere Feuerwehren sind gut gerüstet und verfügen über einen hohen Ausbildungsstand. Dies hat sich wieder bei verschiedenen Einsätzen das letzte Jahr über gezeigt“, so der Landrat.

Bis Ende September wurden sie zu 141 Brandeinsätzen, 707 technischen Hilfeleistungen, 34 Sicherheitswachen und 135 sonstigen Einsätze gerufen. „Auch in diesem Jahr gab es wieder viele größere Brände, zu denen die Feuerwehren ausrücken mussten“, resümierte der Landrat.

So gab es u.a. den zweimaligen Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Hettenshausen, einen Brand im Dachgeschoss eines Landmaschinenhandels in Wolnzach, einen Brand einer Industriehalle in Geisenfeld, verschiedene Flächenbrände aufgrund der anhaltenden Trockenheit usw. Martin Wolf: „Den Einsatzkräften wurde dabei zum Teil wieder viel abverlangt. Glücklicherweise ist kein Mensch ernsthaft zu Schaden gekommen.

Die zahlreichen Feuerwehrmänner wurden ebenso von Pfaffenhofens Bürgermeister Thomas Herker begrüßt. Dieser dankten ihnen gleichfalls für ihren Einsatz zum Wohl der Bevölkerung der Stadt und des Landkreises.

Eine Ehrung für langjährige verantwortungsvolle Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Uttenhofen erhielten Willi Geiger und Angelika Stolz.
Willi Geiger war von 1983 bis 2014 und damit 31 Jahre 1. Vorsitzender des Vereins. Angelika Stolz hatte das Amt der Schriftführerin von 1989 bis 2014, also insgesamt 25 Jahre inne.

Für 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt:
Georg Weinbauer, FW Euernbach; Petrus Reichhold, FW Winden b. Scheyern; Josef Lechner, FW Pischelsdorf; Johann Langmair, FW Steinkirchen; Johann Altstidl, FW Jetzendorf; Wolfgang Fuchs, Simon Lachermeier und Rudolf Wörl, FW Hettenshausen; Peter Wörle, Jakob Riedelsheimer, Josef Schmid, Ludwig Schwertfirm und Franz Ziegler, FW Klenau/Junkenhofen.

Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhielten:
Josef Elfinger, Herbert Heigl und Christian Walter FW Schweitenkirchen; Robert Bergmayer und Josef Schaipp, FW Winden b. Scheyern; Josef Stelzer, FW Reichertshausen; Johann Drittenpreis, Christian Haschner, Andreas Peter, Manfred Schweigard und Stefan Wagner, FW Pfaffenhofen a.d.Ilm; Manfred Ziegler, FW Uttenhofen; Thomas Keimel und Thomas Schwertfirm, FW Alberzell.

update 19.10.2015: Silberne Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr für Benedikt Stuber

Benedikt Stuber (Zum vergrößern anklicken)
Benedikt Stuber -Foto Schönauer (Zum vergrößern anklicken)

In Anerkennung der Verdienste um den Aufbau und die Förderung der Deutschen Jugendfeuerwehr wurde Kreisbrandmeister Benedikt Stuber jetzt mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Der Reichertshausener ist seit 2001 Kreisjugendfeuerwehrwart im Landkreis Pfaffenhofen. „Seit Amtsantritt hat er durch seine hervorragende Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und den Jugendwarten des Landkreises die Anzahl der Jugendgruppen und deren Arbeit wesentlich verbessern können“, so Landrat Martin Wolf, der die Auszeichnung zusammen mit Kreisbrandrat Armin Wiesbeck im Auftrag des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbands verliehen hat.

Außerdem organisiere Benedikt Stuber jährliche einen landkreisweiten Kreisjugendfeuerwehrtag mit sehr gut gewählten Themen, die regen Zuspruch der Jugendlichen finden.

Über Gebhard Gessler

Politisch und weltanschaulich eher undogmatisch. Der Fels in der Brandung und „eierlegende Wollmilchsau“ der Redaktion. Als CvD 24 Stunden vor dem Schirm, haut jedem auf die Finger, bearbeitet i.d.R. alle Pressemeldungen und verantwortet die Grafiken aus der Generation Praktikum.

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