Ehrung der Floriansjünger 2014 – Teil 1: Feuerwehrleute südlicher Landkreis

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Im Namen des Freistaats wurden hier 45 Ehrenzeichen verliehen

Derzeit gibt es im Landkreis Pfaffenhofen knapp 3.000 aktive Feuerwehrfrauen und -männer in 85 Freiwilligen Feuerwehren. Bis Ende September wurden sie zu 249 Brandeinsätzen, 790 technischen Hilfeleistungen, 32 Sicherheitswachen und 242 sonstigen Einsätze gerufen. Heuer zu außergewöhnlich vielen Bränden.

Aufgrund 40- bzw. 25-jähriger Feuerwehrzugehörigkeit zeichneten kürzlich Landrat Martin Wolf und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck 45 Floriansjünger aus dem südlichen Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm aus. Im Namen des Freistaats Bayern und im Auftrag von Innenminister Joachim Herrmann, der die Ehrenzeichen verliehen hat, dankte der Landrat den aktiven Feuerwehrleuten für ihre herausragenden Leistungen über Jahre und Jahrzehnte hinweg.

Das Markenzeichen unserer Wehren ist die Schnelligkeit, aber auch die hohe Professionalität auf vielen Gebieten der technischen Hilfeleistung. Man braucht sie nicht nur, wenn es brennt. Auch viele andere Unglücksfälle und Katastrophen erfordern Ihren Einsatz“, so der Landrat.

Zu einer besonderen Herausforderung in den letzten Jahren sei es geworden, dass viele Feuerwehrkameraden ihren Ausbildungs- oder Arbeitsplatz nicht mehr in Wohnortnähe haben, d.h. tagsüber kaum und nachts eingeschränkt zur Verfügung stehen können. Häufig ist via Telefon das Fernbleiben vom Arbeitsplatz zu organisieren.

Die für 40 Jahre aktiven Dienst geehrten Feuerwehrler zusammen mit Landrat Martin Wolf (li.) und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck (re.). Foto: Wohlsperger
Die für 40 Jahre aktiven Dienst geehrten Feuerwehrler zusammen mit Landrat Martin Wolf (li.) und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck (re.). Foto: Wohlsperger

Außergewöhnlich ist in diesem Jahr die Anzahl der Brände, zu denen die Feuerwehren gerufen wurden“, resümierte der Landrat. So gab es u.a. den großen Brand eines Stallgebäudes in Riedermühle bei Ilmmünster, Brände von landwirtschaftlichen Gebäuden in Gittenbach, Larsbach, Untermettenbach, Gaden, im Scheyerer Prielhof sowie Junkenhofen, den Brand eines Zweifamilienhauses in Fahlenbach, einen Waldbrand bei Münchsmünster usw.

Martin Wolf: „Den Einsatzkräften wurde dabei zum Teil wieder viel abverlangt. Glücklicherweise ist kein Mensch ernsthaft zu Schaden gekommen. Letztendlich ist es dem sehr guten Ausrüstungsstand in unseren Wehren, der guten Ausbildung der Feuerwehrleute sowie vor allem der beispielhaften Zusammenarbeit zu verdanken, dass man all die Brände schnell unter Kontrolle gebracht hat.
Die zahlreichen Feuerwehrmänner wurden ebenso von Schweitenkirchens Bürgermeister Albert Vogler und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck begrüßt. Diese dankten ihnen gleichfalls für ihren Einsatz zum Wohl der Bevölkerung des Landkreises.

Für 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt:

Josef Hofmann, FW Schachach; Willibald Schmid, FW Hirschenhausen; Franz Greppmeier, Georg Greppmeier, Josef Sedlmeier, FW Jetzendorf; Georg Kistler, Karl Nietsch, FW Paindorf; Thomas Neufeld, FW Pischelsdorf; Franz Helm, FW Reichertshausen; Josef Meßner, FW Steinkirchen; Hans Mair, FW Waal; Mathias Schick, FW Schweitenkirchen; Paul Gollwitzer, FW Hohenwart; Anton Huber, Stefan Kreitmeyr, Helmut Reisner, Josef Haslauer, FW Seibersdorf/Thierham

Das Kreuz in Silber für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhielten:

Robert Jais, FW Gerolsbach; Georg Huber, Andreas Lönner, FW Singenbach; Christoph Scharnagl, FW Ilmmünster; Johann Schmid, Christian Voye, FW Jetzendorf; Rudolf Hartl, Michael Schneider, FW Raitbach; Hubert Groß, FW Langwaid; Werner Kaus, Hans Schauer, FW Fahlenbach; Max Daniel, FW Waal; Michael Mayer, Anton Preitsameter, Bernhard Preitsameter, Andreas Reichhold, Stefan Thurner, Bernhard Wärmann, FW Winden bei Scheyern; Helmut Bartl, Herbert Neukäufer, FW Hohenwart; Claus Burghardt, Manfred Glöggl, Günter Graßl, Ernst Perschl, Rudi Pickl, FW Seibersdorf/Thierham; Christian Bichler, Helmuth Lösel, FW Reichertshofen; Max Greißl, FW Uttenhofen

Hier gehts zum Artikel Ehrung der Floriansjünger 2014 – Teil 2: Feuerwehrleute nördlicher Landkreis

Über Gebhard Gessler

Politisch und weltanschaulich eher undogmatisch. Der Fels in der Brandung und „eierlegende Wollmilchsau“ der Redaktion. Als CvD 24 Stunden vor dem Schirm, haut jedem auf die Finger, bearbeitet i.d.R. alle Pressemeldungen und verantwortet die Grafiken aus der Generation Praktikum.

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