Ehrung der Floriansjünger 2014 – Teil 2: Feuerwehrleute nördlicher Landkreis

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Dank und Anerkennung für langjährigen Dienst am Nächsten

Im Auftrag des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann zeichneten Landrat Martin Wolf, MdL Karl Straub und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck kürzlich 60 langjährige Feuerwehrleute aus dem nördlichen Landkreis Pfaffenhofen aus. Geehrt wurden eine Frau und 59 Männer, die der Feuerwehr seit 40 beziehungsweise 25 Jahren angehören.

Feuerwehrdienst ist eine besondere Form des Ehrenamts: nicht planbar und verbunden mit dem Risiko für Leib und Leben. Und es wird in unseren Wehren freiwillig geleistet, das ist ein besonders kostbarer Schatz, den Sie alle unserer Gesellschaft zur Verfügung stellen“, so der Landrat.

Das Markenzeichen der Feuerwehren sind Schnelligkeit und hohe Professionalität auf vielen Gebieten der technischen Hilfeleistung. Vor allem komplexere Verkehrsverhältnisse und Gebäude (z.B Photovoltaikanlagen) würden den Einsatzkräften ein großes Know-how und einen guten Ausbildungsstand abverlangen. Martin Wolf: „Genauso wichtig ist die Zusammenarbeit der Wehren untereinander. Dass diese in unserem Landkreis sehr gut funktioniert, hat die reibungslose und erfolgreiche Bewältigung zahlreicher Großbrände in diesem Jahr gezeigt.

Die für 40 Jahre aktiven Dienst geehrten Feuerwehrler zusammen mit Landrat Martin Wolf (re.), MdL Karl Straub (li.) und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck (3.v.li.).Foto: Rottler
Die für 40 Jahre aktiven Dienst geehrten Feuerwehrler zusammen mit Landrat Martin Wolf (re.), MdL Karl Straub (li.) und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck (3.v.li.).Foto: Rottler

Derzeit gibt es im Landkreis Pfaffenhofen knapp 3.000 aktive Feuerwehrfrauen und –männer in 85 Freiwilligen Feuerwehren. Die Tendenz geht leicht zurück. Vordringliche Aufgabe der nächsten Jahre müsse daher sein, Jugendliche für den Feuerwehrdienst zu gewinnen und zu sichern. „Jugend will sich beweisen und Jugendliche brauchen Herausforderungen. Diese finden sie ganz besonders bei den Feuerwehren im positiven Sinn“, so der Landrat.

Die zahlreichen Feuerwehrler wurden ebenso von Wolnzachs dritter Bürgermeisterin Katharina Gmelch, MdL Karl Straub und Kreisbrandrat Armin Wiesbeck begrüßt. Diese dankten ihnen gleichfalls für ihren Einsatz zum Wohl der Bevölkerung des Landkreises.

Für 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt:

Walter Fahn, FW Ebenhausen; Albert Simon, FW Ernsgaden; Manfred Kaul, FW Wöhr; Ernst Ortenburger, FW Pichl; Adam Guld, Johann Hilgert, Erwin Königsbauer, FW Burgstall; Richard Raucheisen, FW Eschelbach; Stefan Eisenmann, Rudolf Schreistetter, FW Geroldshausen; Martin Kropfhäußer, FW Niederlauterbach; Engelbert Schretzlmeier, FW Oberlauterbach; Gerhard Angermeier, Richard Kneidl, FW Zell; Manfred Haimerl, FW Irsching/Knodorf;

Das Kreuz in Silber für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhielten:

Rudi Götz, Werkfeuerwehr Bayernoil Raffineriegesellschaft; Helmut Kirstein FW Baar; Hubert Gail, Christian Jaksch, Hubert Meier, Richard Weingartner, Ingrid Wittmann, FW Münchsmünster; Michael Graßl, Harald Schumertl, FW Wöhr; Horst Essenbach, FW Pichl; Christian Aigner, Helmut Häusler, Stefan Neumayr, Jürgen Reim, Werner Riehs, Magnus Stolpe, Markus Thalmair, FW Burgstall; Peter Graf, Thomas Rieder, FW Eschelbach; Martin Schrödl, FW Geroldshausen; Klaus Bartosch, Martin Berger, Rainer Fränzl, Josef Niedermeier, Hans Rauch, Martin Spratter, FW Niederlauterbach; Markus Höbler, FW Wolnzach; Manfred Hofmeister, Silvio Kralitschek, Christian Schubert, FW Gaden, Siegfried Hollweck, FW Geisenfeld; Matthias Karl, Martin Lachermeier, Johannes Lechner, Erich Lechner, Anton Ottowitz, Walter Roth, Edwin Schinko, FW Ilmendorf, Georg Aigner, FW Unterpindhart, Martin Schneider, Johann Wittmann, FW Zell; Rainer Gröber, Franz Kraus, Christian Schmid, FW Irsching/Knodorf; Peter Prummer, FW Rockolding;

Link zum Artikel   Ehrung der Floriansjünger 2014 – Teil 1: Feuerwehrleute südlicher Landkreis

Über Gebhard Gessler

Politisch und weltanschaulich eher undogmatisch. Der Fels in der Brandung und „eierlegende Wollmilchsau“ der Redaktion. Als CvD 24 Stunden vor dem Schirm, haut jedem auf die Finger, bearbeitet i.d.R. alle Pressemeldungen und verantwortet die Grafiken aus der Generation Praktikum.

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