Getränke in Mehrwegverpackungen weiter rückläufig

Neue Studie des Umweltbundesamtes vom Juli 2017
 Laut einer aktuell veröffentlichten Studie der „Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung“ (GVM) im Auftrag des Umweltbundesamtes zum „Verbrauch von Getränken in Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweggetränkeverpackungen“ ging der Getränkeverbrauch in Mehrwegverpackungen im Untersuchungszeitraum erneut zurück.

Ausgehend von der Abfüllung in Deutschland wird unter Abzug der Exporte der Inlandsabsatz bestimmt und mit der Zurechnung der Importe der Getränkeverbrauch ermittelt. Erhoben wurde der Verbrauch von Getränken in Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweggetränkeverpackungen (MövE) für die Jahre 2014 und 2015 in den Getränkekategorien

  • Wässer
  • Bier (alle Arten, inkl. Biermischgetränke)
  • Erfrischungsgetränke (inkl. Energie- und isotonische Sportgetränke)
  • Alkoholhaltige Mischgetränke

Im Ergebnis (pdf) wurden 2015 45,5 % der in Deutschland verbrauchten Getränke in Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweggetränkeverpackungen (MövE-Verpackungen*) verpackt. Der Wert liegt 0,6 Prozentpunkte niedriger als der Anteil im Vorjahr.

Dies ist auf die Verluste bei Mehrweggetränkeverpackungen zurückzuführen. Der Getränkeverbrauch in Mehrweg ging um 0,8 % auf 44,3 % zurück. Ökologisch vorteilhafte Einweggetränkeverpackungen (övE) konnten dagegen ihren Marktanteil um 0,1 % geringfügig auf 1,2 % erweitern.
Wässer sind die treibende Kraft des Wachstums bei den sonstigen Einwegverpackungen.

*(MövE) Als ökologisch vorteilhaft gelten Glas- und PET-Mehrwegflaschen sowie bei den Einwegverpackungen Getränkekartons, Folien-Standbodenbeutel und Polyethylen-Schlauchbeutel-Verpackungen.

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(den Kontext zu Filmausschnitt und Zitat sollte sich jeder selbst „ergoogeln“.