Individualverkehr – Vom Skatecycle bis zur Europalette

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Alternative Fortbewegungsmittel sind auf dem Vormarsch

Seit Carsharing, „die gemeinschaftliche Nutzung eines oder mehrerer Automobile(Wiki) in Bebauungsplänen gängige Stellplatzvorschriften zur Diskussion stellt, dämmert auch verschnarchten Städteplanern eine bei Automobilherstellerin bereits angekommene Erkenntnis:

Kommenden Generationen bedeutet das Besitzen eines Autos nichts Erstrebenswertes mehr.

Im Trend liegt die vielfältige Ausprägung des Individualverkehrs angenehm und praktisch zu gestalten. Elektrisch und CO2 frei oder gleich völlig ohne Fremdenergie betrieben!

Was mit dem selbstbalancierenden, Anfang der Jahrtausendwende eingeführten elektrisch angetriebenen „Segway“, dem Klassiker unter den alternativen Fortbewegungsmitteln begann, findet seine Fortführung in Einrad-Motorrädern, in Freerider Skatecyclen, einer Kreuzung aus Casterboard, Snakeboard und Skateboard oder anderweitig elektrisch betriebener Individualfahrzeugen.

Im slowakischen Bratislava funktionierte ein Tüftler eine handelsübliche Europalette zu einem schienengebundenen, etwas überdimensionierten Skateboard um. (Nur in Bratislava findet man die für die Nutzung einer Europalette geeignete Spurbreite der Trambahngleise)

Wie lange man ihn das öffentliche Trambahnnetz mit seinem „Euro-Board“ benutzen ließ, das geht aus dem nachfolgenden Video nicht hervor.
Im Hinblick auf eine derzeit in Deutschland laufende Debatte wäre es interessant zu erfahren, ob er sein „Euro-Board“ bei uns mautfrei nutzen dürfte?

[vimeo]http://vimeo.com/86508660[/vimeo]

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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