Legendenbildung in der Geisenfelder Zeitung und „Fake-News“ über einen Verein.

Es geht dabei -mal wieder- um die falsche Darstellung des Münchner Vereins „Mukoviszidose-Hilfe Südbayern“

Dem Verfasser des Artikels „Späte Übergabe – Stadtstörche geben ihr Preisgeld weiter“, Patrik Ermert (pat) kann man wohl alles erzählen. (Besonders wenn er wie in diesem Fall das Recherchieren „vergisst“)

Im Gegensatz zum Artikelverfasser klopfe ich hier mal die Fakten ab:

Es gibt in München -also nicht in Geisenfeld- einen Mukoviszidose-Hilfe-Verein, der nennt sich „cf-initiative-aktiv e.V.MUKOVISZIDOSE-HILFE Südbayern“ (Sitz München) mit einer in Geisenfeld wohnhaften Vorsitzenden, Henriette Stauder. (Gelernte Friseurin, Stadträtin und Bürgermeistergattin, beide Mitglieder der Wählergemeinschaft “USB”)

Wenn jetzt im Artikel von der „Mukoviszidose-Hilfe der Staudters“ und in der Bildunterschrift von der „Muko-Hilfe von Henriette und Christian Staudter“ die Rede ist, dann ist das schlichtweg falsch.

Oder neudeutsch ausgedrückt sind das einfach nur „Fake-News“.

Ein Schelm wer dahinter profilierungsgetriebene Einflüsse einer Stadträtin vermutet.

Bemerkenswert: Diese Falschdarstellung zieht sich -ausgehend von wechselnden Redakteuren- bereits seit 2010 durch die Geisenfelder Ausgabe dieser Zeitung. (Siehe dazu den “Bürgersicht” Artikel von 2010: Der “Muko” der kein Geisenfelder ist)

Und Hand aufs Herz. Es soll ja in Geisenfeld immer noch Leute geben die fest dran glauben das in „der“ Zeitung doch nichts falsches stehen würde und demzufolge die Überhöhung „der Staudters“ (= Frau Stadträtin und ihr bald Ex-Bürgermeister) doch keine sein könnte.

Und wie man als Bürger der Stadt Geisenfeld ja weiß, hat die Frau Stadträtin ja nicht wenig dazu getan, diesen Verein in den von der Zeitung vermittelten Bezug zu bringen.

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Anmerkung zur Facebook-Seite des „Pfaffenhofener Kurier“(PK) der den oben kritisierten Artikel auch bei sich gepostet hat.

Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen unter dem hier kritisierten Artikel auf der Facebook-Seite des PK einen Kommentar zu hinterlassen. Und obwohl ich dabei einen sehr gemäßigten Ton anschlug („Um Teile dieses Artikels richtig einordnen zu können empfehle ich auf „Bürgersicht“ folgenden Artikel dazu zu lesen: „Legendenbildung und „Fake-News“ über einen Verein“) wurde dieser Kommentar vom dort zuständigen Admin „unsichtbar“ gestellt. (Nur wer wirklich souverän ist verträgt es auf seiner eigenen Spielwiese kritisiert zu werden)

Der Trick mit dem „unsichtbar“ geht so:

In Facebook angemeldete User können zwar erkennen das unter dem Post ein Kommentar sein sollte, bekommen aber beim Anklicken des Wortes „Kommentar“ NICHTS angezeigt. Wer diesen Admin-Trick nicht durchschaut, bekommt als Kommentarschreiber, sofern er in Facebook angemeldet ist, seinen eigenen Kommentar zwar angezeigt, bemerkt aber dabei nicht, das anderen Usern dieser Kommentar wg. dieser „unsichtbar“-Einstellung des Seiten-Admins nicht angezeigt wird.

Sollte man das jetzt Zensur nennen? Nein!

Das sind einfach Vorgehensweisen einer dünnhäutigen Zeitungs-Redaktion die eigene Fehler einfach nicht öffentlich diskutiert sehen möchte. Als Kinder hätten wir derart handelnde ganz pragmatisch als „Hosenscheißer“ bezeichnet.

Das könnte sie auch interessieren: Was die „Heimatzeitung“ sonst noch „wohlwollendes“ über Protagonisten der Wählergemeinschaft „USB“ schreibt (z.B. über deren Bürgermeister-Kandidat anlässlich der Stichwahl im Zuge der Bay. Kommunalwahl 2020) beleuchtet der „Bürgersicht“-ArtikelStichwahl in Geisenfeld – „Corona Hilfe“ und der Profilierungsversuch eines Rettungsassistenten -Wie ein Redakteur der Heimatzeitung Vorgänge seiner Sichtweise anzupassen versucht

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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