Nach Raffinerie Explosion: Verunglückter Dank des Landrat Stellvertreters

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Dank an professionell handelnde Einsatzkräfte und „gekommene“ Politiker. update

Der Stellvertreter des Landrats Anton Westner dankt nach der Explosion bei Bayernoil allen Einsatzkräften für ihre vorbildliche Hilfe und Unterstützung. „Die Kräfte waren sehr schnell vor Ort und haben durch ihr umsichtiges und professionelles Handeln noch Schlimmeres verhindern können. Zum Glück sind keine Menschenleben zu beklagen“, so Westner. Den Verletzten wünschte der Stellvertreter des Landrats „eine baldige und vollständige Genesung“.

Alle beteiligten Rettungs- und Hilfskräfte haben vorbildlichen Gemeinschaftssinn und Hilfsbereitschaft gezeigt“ so Westner weiter, wobei er auch die Bürgerinnen und Bürger lobte, „die sich besonnen und umsichtig verhalten hätten“.

Ein besonderer Dank gehe dabei an „Mitarbeiter der Einsatzleitung im Landratsamt und vor Ort, der Kreisbrandinspektion, allen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, der Polizei, dem Bayerischen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst, der Bundeswehr, den Mitarbeiterin von Bayernoil und allen örtlichen und überörtlichen Helferinnen und Helfern“.

Am Ende der Pressemeldung bedankt sich Westner, und hier bekommt die Pressemeldung einen faden parteipolitischen Beigeschmack, bei seinen CSU-Parteifreunden „Innenminister Joachim Herrmann sowie Umweltminister Marcel Huber und den Abgeordneten Erich Irlstorfer und Karl Straub, die am Samstag nach Vohburg gekommen sind“.

Wofür bedankt er sich bei ihnen? Fürs helfen? Nein, fürs kommen!

(Irgendwie hatte Westner beim Stapfen durch die noch brennende Raffinerie wohl die beiden ebenfalls anwesenden Bürgermeister Martin Schmidt aus dem Raffineriestandort Vohburg (SPD) und Herbert Nerb (FW) aus der Nachbargemeinde Manching übersehen)

Da war doch was? Ach ja, in Bayern ist ja Wahlkampf.

update:

Um 15:44 folgte dann eine „Korrektur“ der ersten Pressemeldung von 12:58. In dieser Korrektor zur ersten Pressemeldung wurde gebeten,  die „fett eingefügte Änderung“ zu berücksichtigen.

Was wir natürlich gerne tun. Hier also der nun zusätzlich eigeschobene Halbsatz:

Der besondere Dank des Stellvertreter des Landrats gilt allen beteiligten Bürgermeistern, allen voran Vohburgs Bürgermeister Martin Schmid,……. „

Ein Schelm wer glaubt, das sei eine Reaktion auf den um 15 Uhr auf „Bürgersicht.de“ und „facebook“ veröffentlichten Artikel.

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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