Sanktionen gegen Russland und der „Dunning-Kruger-Effekt“

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Russisches Gas und das absägen des Astes auf dem man selber sitzt

Russlands Armee marschierte in der Nacht zum 24. Februar 2022 in die Ukraine ein. Erwartbar verhängte die EU daraufhin erneut Wirtschafts-Sanktionen gegen Russland.
Darunter den Ausschluss russischer Banken aus dem internationalen Finanz-Kommunikationssystem Swift, Sanktionen gegen den Energie-Verkehrs- und Technologiesektor und Sanktionen gegen Politiker, Geschäftsleute und Oligarchen.(Auch persönliche Sanktionen gegen Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow)

Ohne nun auf Ergebnisse internationaler empirischer Untersuchungen (oder den unten aufgeführten Anmerkungen von P. Scholl-Latour) zu Wirkung und Nicht-Wirkung derartiger Sanktionen einzugehen, nachfolgend eine einfache Verständnisfrage dazu.

Da ich keine Ahnung von Taktik und dergleichen habe, verstehe ich nicht, wie man in Deutschland u. d. EU erwarten kann, mittels Sanktionen einen Wirtschaftskrieg gegen Russland (“Das wird Russland ruinieren” – Außenministerin Baerbock) zu führen, und Putin dieses Bestreben auch noch unterstützten würde, indem er unserer Wirtschaft weiterhin günstiges Gas liefert.

Meine Erklärung: Dazu muss man wohl BWL o. VWL in Deutschland studiert haben?

Über Bernd Schuhböck

Nicht nach heutigen, jedoch nach den Maßstäben der Ära Willy Brandt politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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