Bild: Screenshot Neujahrsansprache von Bundeskanzler Scholz /www.Bundeskanzler.de

Schwurbel, schwurbel, nichts gelernt.

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Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde jemand Kanzler, dessen Partei bei einer Bundestagswahl nur ¼ der abgegebenen Wählerstimmen erhielt. (Läge man nun noch die Wahlbeteiligung von 76,6 % zugrunde, sähe des Ergebnis noch kärglicher aus)

Könnte es sein, dass sich das geltende einfache Wahlsystem, ohne Quorum also auch unrepräsentative Mehrheiten Majorität entfalten können, durch diese mickrigen 25,7 Prozent als dicker Fehler im demokratischen System herausstellen sollte?

Die Qualität dieses Kanzlers, der von sich behauptet, wer bei ihm Führung bestellen würde, bekäme sie auch, wird in Umfragen seit einiger Zeit zunehmend sehr, sehr negativ bewertet. Woran es liegen könnte, dass die Umfragewerte von Kanzler Scholz auf Größenordnungen absinken, die den Gradzahlen in den Wohnungen der über 5 Millionen Bundesbürger entsprechen, die nicht mehr adäquat heizen können, zeigte seine Neujahrsansprache.

Als Bundeskanzler Scholz in seiner Neujahrsansprache bei Minute 5:56 darüber sprach, dass Demokratie nicht ohne Diskussion über den richtigen Weg funktioniert, vernuschelte er den Beginn des Satzes dahingehend, dass der Zuschauer „ES wird besser, wenn wir nur übereinander reden, anstatt miteinander“ verstehen konnte.

Wer diese offensichtliche Widersprüchlichkeit merkwürdig fand, musste sich diese Passage, jedoch jetzt mit eingeblendeten Untertiteln erneut anhören. Aha, er widersprach sich nicht, er nuschelte nur. Also nur ein Lapsus.

Doch die Fehlsichtigkeit und die Verweigerung einer ehrlichen Analyse über Ursachen und Wirkung einer verkorksten Regierungstätigkeit waren kein Lapsus. Und das konnten auch die Untertitel in dieser Neujahrsansprache mit dem Titel „Wir kommen auch mit Gegenwind zurecht“ nicht mehr schönschreiben.

Nachfolgend drei detaillierte Betrachtungen zu den „Sonntagsreden“ von Kanzler und Bundespräsident.

Es gibt kein „Wir“ – Kanzler Scholz rührt zum Jahresauftakt die nationalistische Propaganda-Trommel

Über Bernd Schuhböck

Nicht nach heutigen, jedoch nach den Maßstäben der Ära Willy Brandt politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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Er hat aber auch ein Pech, der Toni

Wegen Ursula wird’s jetzt auch nichts mit dem Posten eines EU-Kommissars.