24-Stunden-Lauf steht dieses Jahr ganz im Zeichen von Flucht und Asyl

Die wie immer dabei für den guten Zweck erlaufen Spenden gehen an Asylbewerber-Projekte

Der Startschuss für das sportliche Großereignis im Landkreis ist noch nicht gefallen, da stehen bereits Gewinner fest. Es sind die Begünstigten aus dem Spendenaufkommen für den diesjährigen, vom 25. bis 26. September in Geisenfeld stattfindenden „Lauf für den guten Zweck“. Veranstaltung, Spendenempfänger, und eine den Lauf erstmals begleitende Rathaus-Gesprächsrunde beschäftigen sich mit dem Thema Flucht und Asyl.

Außergewöhnlich zahlreiche Anmeldungen kommen zum 16. Geisenfelder 24-Stunden-Lauf diesmal von Einzelläufern. Neben 27 Läufer- und bisher 3 Walkergruppen meldeten sich für den Lauf bereits 15 Einzelläufer an. Eine Zahl, die bis zum Meldeschluss am 19. September / 12 Uhr noch ansteigen könnte.

Werden auch dieses Jahr 5555 Runden und 10.000 Kilometer gelaufen?

Schirmherr Landrat Martin Wolf, die Organisatoren des Vereins „24-Stunden-Lauf“ und die vielen freiwilligen Helfer dieses 24-stündigen Nonstop-Laufs, darunter 20 Asylbewerber aus Geisenfeld, erwarten auch dieses Jahr ein wie immer familiär geprägtes, sportliches Mit- und Füreinander für „den guten Zweck“.

Die dabei gesammelten Spenden gehen diesmal an zwei heimische Projekte zur Unterstützung von Asylbewerbern und Flüchtlingen

Erfolgreiche Flüchtlingsarbeit erfordert Unterstützung. Finanzielle Unterstützung kommt dafür dieses Jahr auch aus den Erlösen der Veranstaltung und von den Teilnehmern des Laufs, von deren Startgebühren pro Läufer oder Walker jeweils 1,- Euro in den Spendentopf wandert. (Die Veranstalter freuen sich über jede weitere Spende)
Einer der zu gleichen Teilen bedachten Empfänger ist der „Asylhelferkreis Nachbarschaftshilfe Geisenfeld“. Die finanzielle Zuwendung soll dazu beitragen, Notfälle zu lindern, aber auch schnelle und unbürokratische Hilfe zu ermöglichen.

Das Machinger Kelten Römer Museum, der zweite Empfängern aus dem Spendenaufkommen der diesjährigen Veranstaltung, wird die Spende im Rahmen des Projekts „Heimat“ für Flüchtlinge und Asylbewerber verwenden.

Schon Kelten und Römer waren selbst bei nichtsportlicher Betätigung sehr luftig angezogen. Lag es vielleicht daran, dass sie weder Reißverschluss noch Klettverschluss kannten? Diesem Umstand widmet einer der Spendenempfänger, das „kelten römer museum manching“ im Rahmenprogramm zum 24-Stunden-Lauf im Festzelt eine Bastelveranstaltung.

Auf den Spuren von Asterix und Cäsar

Während Läufer und Walker in ihren -meist mit Klettverschluss versehenen- Laufschuhen auf dem Weg zur nächsten Runde durch das Festzelt spurten, können die derweil pausierenden jüngeren Wettkämpfer oder Besucher mit einfachen Mitteln eine besondere Art keltisch oder römischer Sicherheitsnadeln, sogenannte „Fibeln“ basteln.

Brandaktuell – Begleitende Gesprächsrunde „Asyl“ im Rathaus

Dem Spendenzweck geschuldet -und in Anbetracht der aktuellen Flüchtlingssituation aktueller denn je- wird der Lauf-Event diesmal von einer öffentlichen, am Samstag,26. 09. ab 10:30 Uhr im Geisenfelder Rathaus stattfindenden Gesprächsrunde zum Thema begleitet.

Auf Initiative der Vereinsvorsitzenden des organisierenden Vereins, Gudrun Eberle, sprechen dort Vertreter der beiden Spendenempfänger, ein Arzt, der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung und der Geisenfelder Bürgermeister mit Asylbewerbern und Publikum über Asylbewerber und Asyl-Situation  in Geisenfeld, im Landkreis und ganz allgemein im Land)

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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