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Abfallbericht 2016 vorgelegt – Appell gegen wildes Abladen

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– AWP-Werkleiterin Elke Müller bittet die Landkreisbürger um Mithilfe –

Eine dem Bevölkerungszuwachs im Landkreis entsprechende Steigerung von moderaten 1,9 Prozent beim Abfallaufkommen und eine gleichzeitige Reduzierung beim angefallenen Elektro-Schrott von 10 Prozent. Das waren einige der Eckpunkte des am Dienstag vorgestellten „Abfallbericht 2016“ des Abfallwirtschaftsbetriebs im Landkreis Pfaffenhofen (AWP). Verbunden mit einem anschließenden Appell an die Bürger dabei mitzuhelfen, dem wilden Müllabladen vor Sammelstellen vorzubeugen.

Wie in den vergangenen Jahren erstellte der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Pfaffenhofen (AWP) auch dieses Jahr einen Abfallbericht. Darin werden die Sammelmengen und Verwertungsquoten der einzelnen Abfallarten wie Hausmüll, Gartenabfälle oder Elektro-Schrott dokumentiert.

Der aktuell vorgelegte Bericht für das Jahr 2016 verzeichnet z.B. bei Elektro-Schrott eine Reduzierung des Aufkommens um 10 Prozent.

Eine besorgniserregende Zunahme beobachtet man hingegen beim „wilden Müllabladen“ vor Sammelstellen wie Wertstoffhöfen oder Altglascontainern.

Wie nennt man etwas, wenn sich jemand partout nicht an die gesellschaftlichen Regeln des zivilisatorischen Miteinanders hält? Asoziales Verhalten. Was schert mich ein von mir verursachtes Problem, solange es keiner mit mir in Verbindung bringen kann.

Wer sieht mich denn, wenn ich zum Beispiel leere Flaschen vor den bereits übervollen Altglascontainer stelle oder nach der Öffnungszeit Tüten voller Windeln am Zaun vor dem Wertstoffhof deponiere? Ich bin die Sache los und irgendwer wird´s schon wegräumen.
Genau gegen dieses Verhalten möchte man jetzt verstärkt vorgehen.

Die zusätzlichen Aufräumarbeiten könnten sich sonst für alle Bürger bei den Müllgebühren bemerkbar machen“, verweist die AWP-Werkleiterin, Elke Müller auf den zusätzlich dabei anfallenden Personal- und Finanzaufwand.

„Diese Zunahme Rücksichtslosen Verhaltens können wir nicht tolerieren“, betont Müller. Und bittet dazu alle Bürger um Mithilfe.

Bild: Rottler

Wenn sie so etwas beobachten, rufen sie uns an unter 08441-787950, notieren sie sich die Zeit, gegebenenfalls auch das Kfz-Kennzeichen der beobachteten Person “. Im Anschluss werde der AWP die Person ausfindig machen und ein Ordnungswidrigkeits- und/oder Busgeldverfahren in die Wege leiten.

Begleitet wurde die Aktion gegen wildes Abladen mit Schildern an fünf Containerinseln in Pfaffenhofen mit der Aufschrift „Abfallablagerungen aller Art sind verboten. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht“.

Vor allem in den Abendstunden werden dort Säcke mit Restabfall illegal entsorgt“, so AWP-Werkleiterin Elke Müller.

 

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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