Baerbock & Co. – Konfrontation mit Putin um jeden Preis

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Was der Bürger nicht braucht: Propagandadurchtränkte „grüne“ Fakten.

Politiker sollen an der Lösung von Problemen, nicht an der Schaffung von Problemen arbeiten.

Zu altbacken gedacht?

Tut mir leid, aber genau so war das ursprünglich mal angedacht.

Eine allgemeingültige Vorgabe, von der, nimmt man nur die dem Russland-Bashing geschuldeten Aussagen zur Energiekrise und dem Gaspreis,  Baerbock & Co. nichts gehört zu haben scheinen.

Baerbock, die Frau die nach Ansicht politischer Beobachter wg. ihres Bildungsdünkels und ihrem aufgehübschten Lebenslauf den Grünen bei der Bundestagswahl 2021 ein besseres Ergebnis vermasselte, könnte mit ihrer gut sichtbaren fanatisch-verbissenen Russlandphobie auch beim „Spiegel“ arbeiten. Spätestens seit Relotius hat man dort Erfahrung mit alternativen Wahrheiten und postfaktischem.

Denn die Fakten rund um die aktuelle Gaspreisentwicklung belegen etwas Anderes als die Ko-Vorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, im Schulterschluss mit ihren Grünen-Kollegen, der Öffentlichkeit mitteilen.

Entgegen der Bestätigung der derzeit geschäftsführenden Bundesregierung, dass der (zwischen Russland und Deutschland) geltende Gasliefervertrag eingehalten werde, betreiben die führenden Grünen Irreführung. Gazprom und Putin sind nicht die Verursacher!

In einer postfaktischen Politik werden Fakten und ein Wahrheitsbezug zunehmend unwichtiger“, erläutert Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Olaf Hoffjann von der Universität Bamberg eines der zentralen Ergebnisse einer bislang unveröffentlichten Studie zu postfaktischen Annahmen.

Und jetzt mal Hand aufs Herz: schicken wir dafür Leute in Parlamente, lassen es zu das sie auf Ministersessel gehievt werden damit sie uns mit Halbwahrheiten oder ideologisch gefärbten Pressemeldungen eine Welt vorgaukeln, die der interessierte Beobachter aus vielfältig vorhandenen Nachrichtenkanälen bereits als Fake zu identifizieren vermochte.

Ich glaube nicht dass die Intention der Wählerinnen und Wähler eine derartige ist und war. Denn was man im privaten Umgang nicht haben möchte, würde man auch einem Gerüchte verbreitenden Politiker nicht zugestehen.  

Ohne jetzt die weit verbreitete, in ihrer Absolutheit jedoch sicher nicht zutreffende Unterstellung vom generell lügenden Politiker unnötig strapazieren zu wollen, kann man eine Entwicklung in der politischen Kommunikation nicht übersehen:  Die Zunahme von sogenannten „Mobilisierungslügen“ zur Unterstützung gewollter politischer Maßnahmen.

Bei Baerbock & Co. ist nicht nur die Zielrichtung, sondern auch das vollkommen verkorkste Politik- und Problemlösungsverständnis  klar: Putin muss  weiter dämonisiert werden um die Ziele der NATO aufrechterhalten zu können. Es muss doch möglich sein uns Deutsche von der leidigen, dummerweise durch Umfragen immer wieder belegten Konfrontationsaversion gegenüber Russland abzubringen.

Diesen Sachverhalt hat Diplom-Volkswirt Franz Garnreiter in einem kürzlich erschienenen Artikel auf der Website der „isw“, dem Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung beleuchtet. (Die „isw“, eine Gründung kritischer Wirtschafts- und SozialwissenschaftlerInnen finanziert sich ausschließlich über Spenden und Beiträge von FörderInnen und AbonnentInnen)

Den Artikel können sie über nachfolgenden Link aufrufen.

Baerbock & Co. gegen Gazprom und Putin – Konfrontation um jeden Preis gesucht

Über Bernd Schuhböck

Nicht nach heutigen, jedoch nach den Maßstäben der Ära Willy Brandt politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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