Blutige Erntezeit der Ukrainer – Man erntet dort jetzt Russen.

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Morden, abschlachten, verbrennen. Wenn sich Nazis nicht mehr verstecken.

Was so folkloristisch daherkommt entpuppt sich ab der Mitte des Videos als blutiger Ernst. Die Erntezeit in der Ukraine habe begonnen. Eine blutige Erntezeit. Man ernte jetzt Russen meint die Protagonistin im Video und schneidet einem festgehaltenen Russen die Kehle durch. Dies sei die verdiente Strafe für alles was die Russen ab 24. Februar in ihrem Land angerichtet haben.

Wenn Rassenhass ein glaubhaftes Indiz für das Vorhandensein von Nazis ist, dann geben derartige Propagandavideos dem am 24. Februar von Putin erteilten Befehl zum Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine eine besondere Rechtfertigung. Durch den Einmarsch sollte die Ukraine zum einen entmilitarisiert, und zum zweiten entnazifiziert werden. Über den Einmarsch als solchen war man im Westen mit einigem Recht entsetzt und über die Begründungen zumindest erstaunt.

Der erste Teil der Begründung konnte nur diejenigen überraschen, die im letzten Jahrzehnt Augen und Ohren vor den russischen Befindlichkeiten und deren Warnungen verschlossen hielten.

Und um den zweiten Teil der Begründung, die Entnazifizierung verstehen zu können, musste man tiefer in die Geschichte der Sowjetunion, den zweiten Weltkrieg mit ihrem Hitlerismus und ganz generell tiefer an der Seelenlage der Russen dran sein. Und mal ehrlich, wer war das schon?

Doch die aus russischer Sicht notwendige Entnazifizierung der Ukraine bekommen wir Westler jetzt von der Ukrainischen Staatsführung ganz offen, und ohne jegliche Scham als „ja so ist es“ präsentiert.

Vieles von dem, was man den Russen unterstellt oder als Kriegsgräuel unterschieben möchte scheint sich in fortschreitendem Maße als das herauszustellen, was man bei genauerer Betrachtung erahnen konnte: Bestialischer, menschenverachtender Rassenhass manifestiert sich in Inszenierungen und zur Schau gestellten Gräueltaten die ukrainischen Nazihirnen entsprangen!

Für das jetzt folgende Video braucht man zwar erst im Mittelteil gute Nerven, doch trotz seiner folkloristischen Anmutung  könnte eventuell nur ein Blinder mit Krückstock die in Teilen der Ukraine vorherrschende Geisteshaltung nicht erkennen.

Über Bernd Schuhböck

Nicht nach heutigen, jedoch nach den Maßstäben der Ära Willy Brandt politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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