Wo fahren wir als nächstes hin? (Bild Privat)

Geisenfeld – Engagierte Wasserwachtler, 92 Radler und 1 Bürgermeister

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Kaiserwetter bei der 21. Gaudi-Radl-Rallye der Geisenfelder Wasserwacht

Was haben ein fahrtüchtiger „Drahtesel“, ungekochte Spaghetti, ein Golfschläger und leckeres Chili con Carne gemeinsam? Nichts! Und doch waren sie gemeinsamer Bestandteil der diesjährigen Wasserwacht „Gaudi-Radl-Rallye“ am 3. Oktober in und um Geisenfeld.

Kennst du den Begriff für diese Wasserwachtausrüstung“? Ja, kannte sie, die googelige Suchmaschine und zeigte ihn auch gleich auf den Displays der Rad fahrenden Smartphone Besitzer an. Hatten die Geisenfelder Wasserwachtler doch extra drauf geachtet, die Antworten auf die während der Rallye gestellten Wissens-Fragen „google-findbar“ zu halten.

Damit hatte es sich aber auch schon mit der Hilfe der elektronischen Begleiter. Den Großteil der knapp 27 Kilometer der „Gaudi-Radl-Rallye“ mussten die 92, zwischen 6 und 68 Jahre alten Pedaljünger aus eigener Kraft und Geschicklichkeit meistern.

Geschicklichkeit mussten die Teilnehmer selber mitbringen, Kraft konnte man sich noch zwischendurch bei einem leckeren Chili con Carne anfuttern. (Es gab auch eine vegetarische Variante)

Außer dem Geisenfelder Bürgermeister, Christian Staudter wollte auch dieses Jahr einfach nur mitradeln, konnten die 92 Teilnehmer, darunter 5 unbegleitete, minderjährige Asylbewerber, in 4 über die Strecke verteilten Gaudi-Herausforderungen wertvolle Punkte für einen preisrelevanten Tabellenplatz sammeln.

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Zielführend waren hier zum Beispiel eine dem gemeinen Volksfestschützen völlig fremde Technik des gekonnten „Kopfüber Dosenabräumen“ oder ein besonders gut ausbalancierendes Mouthfeeling beim „Spaghetti einfädeln“. Gute Auge-Hand-Koordination war sowohl beim „Easy-Golfing“ als auch bei einem weiteren Wurfspiel gefragt.

Am Ende konnten bei der Siegerehrung im Geisenfelder Hof Mia Proksch, Marie und Rudi Gladitsch die Preise* für die drei Erstplatzierten, und das Team der Geisenfelder Wasserwacht um Christiane Brandmeier ein dickes Lob der Teilnehmer in Empfang nehmen.

 (*Neben einem kleinen „Anerkennungsgeschenk“ für jeden Teilnehmer gab es für die Plätze 1-3 je einen Gutschein für den „Europapark“, einen „Jochen Schweizer-Gutschein“ und einen Gutschein für das „Bowlingcenter Pfaffenhofen“)

Fotos: Wasserwacht Geisenfeld

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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