Spitzenkandidatin Alice Weidel (AfD) in Wolnzach – Video-Interview

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Ein weiterer Wahlkampfsplitter aus dem Wahlkampf zur BTW-2017 in Pfaffenhofen

Wer am 24. September in den Bundestag einziehen möchte, muss als Partei gute Argumente haben und vor allem eines können: Wähler mobilisieren. Neben der CSU schafft das vor allem die AfD, auch große Säle in unserer Region zu füllen. Am Donnerstag, 31. August, sprach AfD-Spitzenkandidatin Dr. Alice Weidel zusammen mit dem AfD-Direktkandidat für unseren Wahlbezirk, Johannes Huber, im Wolnzacher Hotel Hallertau vor ca. 280 Besuchern.

Das Journalisten nicht zählen können -und sich mit ihren Zählungen/Schätzungen auch nicht bei Veranstaltern rückversichern- haben wir auf „Bürgersicht“ schon des Öfteren bemängelt. Bei AfD-Veranstaltungen fällt das besonders auf. In der Regel wird der Zuschauerzuspruch bei Wahlkampfauftritten der AfD regelmäßig nach unten angepasst, also geringer angegeben, als die offizielle Zählung ausweist. (Oder neutrale Anwesende gezählt haben).

Was aber selten bis gar nicht vorkommt ist, wenn sich ein -nicht der AfD nahestehender- Journalist nach oben hin verzählt. So gesehen kann man es als bundesweites Novum betrachten, wenn sich der „Donaukurier“ in seinem Bericht zum Wahlkampfauftritt der AfD in Wolnzach mit „knapp 400 Zuhörern“ gleich um gut 25 Prozent verschätzte. Das dürfte zwar die AfD freuen, bleibt aber trotzdem falsch. Nach Angaben des Veranstalters, man bezog sich bei der Zählung auf die Angaben des Wirts, waren „um die 280“ Zuhörer im Saal.

Ohne Störungen im, oder Protestanten vor dem Hotel. (Es regnete an diesem Abend) „Bürgersicht“ nutzte die Gelegenheit für ein Interview.

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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