Asyl im Landkreis Pfaffenhofen und die Diskussion darüber

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Asyl Bürgerversammlungen von Geisenfeld bis Vohburg. Von 20. Oktober bis 19. November. Innerhalb dieser 30 Tage wurden die Zuteilungsquoten für den Landkreis angehoben, die dafür notwendigen finanziellen Aufwendungen aufgestockt und die Aufstellung eines ersten Zeltes als Notunterkunft angekündigt.

Bürger fragten warum „die Merkel noch im Amt sei“ , „wie lange noch“, „warum gerade bei uns“ und wer das alles „bezahlen soll“, mussten sich aber auch von anscheinend liebgewonnen Vorurteilen und nicht haltbaren Gerüchten trennen.

Denn auch das geschah in diesen 30 Tagen: Kein Anstieg der Kriminalität durch Ausländer im Landkreis. (Wie auch in den vorangegangenen Monaten)
Mit besonders auffälligen Bürgern konfrontiert, sah sich Landrat Martin Wolf zuweilen veranlasst, nach dem „wo kommen wir denn hin“ zu fragen.

Befürchtungen der Bürger aber auch Lob für die Mannschaft um Landrat Wolf, die Bürgermeister, die haupt- und ehrenamtlichen und die vielen freiwilligen Helfer im Landkreises wurde geäußert.

Denn, und darüber sollten wir uns alle im Klaren sein, nur gemeinsam werden wir das Thema Asyl im Landkreis bewältigen.

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Die letzten 30 Tage Asyldebatte im Landkreis Pfaffenhofen
Die letzten 30 Tage Asyldebatte im Landkreis Pfaffenhofen

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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