3.700.000 Euro wurden verheizt

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“Des sann doch de ausm Internet!?” Richtig! Bürgersicht ging raus aus dem Internet und rein in den Geisenfelder Faschingszug. Was die Stadt Geisenfeld an Geld durch den Schornstein jagte – oder noch jagen will- , versuchte “Bürgersicht” den Bürgern in Form von Süßigkeiten zurückzugeben.

15 Kartons mit allerlei Süßkram wurde vom fahrenden Wagen an die Zuschauer verteilt. (Herzlichen DANK an die Spender) Das fahrende “Geisenfelder (Ver) Heizkraftwerk” veranschaulichte die städtische Ausgabenpolitik der letzten Monate. Insgesamt 3,7 Millionen Euro für Planungskosten und Grundstückskäufe für die nun nicht zu bauende Umgehungsstraße, den Bau einer umstrittenen 3-fach-Turnhalle mit Mehrzweckhallenausstattung und die Defizite durch die INVG-Geisterbusse.

Obwohl die Soundanlage auf dem (Ver) Heizkraftwerk ihren Geist aufgab, haben doch viele der Zuschauer die Anspielung auf das “Verheizen” verstanden. (Einige wollten uns auch noch schnell ihre sauren Wiesn verkaufen-Wir haben sie an den Bürgermeister verwiesen-der kauft so etwas gerne)

Danke für die tolle Stimmung. Danke Geisenfelder Bürger.

(zum vergrößern auf die Bilder klicken)

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Nachfolgend weitere Bilder vom Geisenfelder Faschingszug

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Bilder auf Donaukurier-online

Slideshow auf Hallertau-info

 

Über Bernd Schuhböck

Nach den Maßstäben der Ära Willy Brandts politisch eher linksliberal. Wer ihn missverstehen möchte, nennt ihn einen Sozialromantiker. Wer ihn kennt, wertkonservativ und mit zu viel Ethos für einen Bayer. Der Mann für´s kommunale, soziale oder sonstwie politische. Oder für Themen, für die sich keiner fand, der sie aufgreifen wollte.

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